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Immobilien-ABC

Abbruchswert

Wenn das Gebäude eines Grundstücks nicht mehr genutzt wird oder werden kann, bezeichnet der Abbruchswert den Kaufpreis abzüglich der Kosten für die Beseitigung der Altanlagen. Dies schließt auch Umweltverschmutzungen wie ein kontaminierter Boden oder eine extreme Vermüllung ein.

Abgabenordnung

Die Abgabenordnung beinhaltet in neun Teilen und 400 Paragrafen die Grundregeln des deutschen Steuerrechts. Sie definiert unter anderem rechtsverbindliche Begriffe wie Steuern und umfasst Fristen und Termine, Vorschriften zum Steuergeheimnis, Zuständigkeiten und Straf- und Bußgeldern, Details über die Steuererklärung und die Vollstreckung.

Abgeld

Abgeld ist die deutsche Bezeichnung für ein Disagio oder Damnum. (Immobilien-ABC: Disagio)

Abgeltungsklausel

Eine Abgeltungsklausel in einem Mietvertrag verpflichtet den Mieter dazu, anteilig die Kosten für Schönheitsreparaturen zu übernehmen, sofern die Fristen noch nicht abgelaufen sind. Die Reparaturen werden durch eine entsprechende Fachfirma durchgeführt.

Abmarkung

Unter Abmarkung wird das Setzen von festen Grenzzeichen zwischen zwei Grundstücken verstanden. Die Abgrenzung erfolgt gemäß dem im Kataster und im Grundbuch eingetragenen Flächen.

Abnahme

Bei einer Abnahme werden Leistungen auf ihre vertragsgemäße Erfüllung kontrolliert. Die ordnungsgemäße Übergabe eines Objekts wird in einem Protokoll aufgezeichnet, das anschließend von beiden Seiten unterschrieben wird. Eine Abnahme erfolgt bei Mietverträgen, Baumaßnahmen oder anderweitigen Leistungen.

Abschreibung

Die Abschreibung bezeichnet den Wertverlust einer Immobilie über einen längeren Zeitraum. Sie kann beispielsweise steuerlich geltend gemacht werden. Bei der Wertermittlung von Immobilien wird statt von einer Abschreibung von der Wertminderung gesprochen.

Altbau

Ein Altbau ist eine Immobilie, die bestimmte Kriterien erfüllt. Wichtige Faktoren sind unter anderem das Baudatum, der Zweck und die Beschaffenheit eines Gebäudes. Zum Beispiel in Berlin endet die Frist für einen Altbau mit dem Jahr 1947.

Amortisation

Die Amortisation bezeichnet den Zeitpunkt, an dem die Aufwendungen für ein Objekt den Erträgen entspricht. Die Dauer, bis sämtliche Kosten wieder erwirtschaftet wurden, bezeichnet der Begriff Amortisationsfrist. Sie ist besonders für langfristige Investitionen ein wichtiges Kriterium.

Annuität

Der monatlich feste Betrag, der über ein Jahr für das Tilgen einer Hypothek oder eines Darlehens aufgebracht wird, wird als Annuität bezeichnet. Er beinhaltet sowohl die Zinsen wie auch die Höhe der Rückzahlung.

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten beinhalten sämtliche Kosten, die für den Erwerb einer Immobilie anfallen. Dazu zählen neben anderen der Kaufpreis, Gebühren für Makler, Notare und Grundbucheinträge und eventuell anfallende Kosten für Gutachter.

Aval

Aval ist ein anderer Begriff für eine Bürgschaft (Immobilien-ABC: Bürgschaft).

Bau-Berufsgenossenschaft

Bei einer Bau-Berufsgenossenschaft kann ein Bauherr private Helfer wie Freunde und Verwandte gegen die Folgen eines Arbeitsunfalls versichern.

Bauabzugssteuer

Die Bauabzugssteuer sieht seit 2002 vor, dass nach Beendigung einer Baumaßnahme 15 % als einheitliche Steuer an das Finanzamt abgeführt werden müssen. Sie kann durch eine Freistellungsbescheinigung ersetzt werden, die der Bauunternehmer vorlegen muss. Bei einer Bagatellgrenze unter 5000 Euro im Jahr - 15000 Euro für Vermieter mit ausschließlich umsatzsteuerbefreiten Vermietungen - ist keine Bescheinigung notwendig.

Baubürgschaft

Eine Baubürgschaft kann vertraglich als Voraussetzung für eine Bauleistung festgelegt werden Sie sichert den Bauherren gegenüber Forderungen des Unternehmers ab, falls dieser aus unterschiedlichen Gründen zahlungsunfähig wird.

Baugenehmigung

Vor Beginn eines Baus erteilt die Baubehörde eine Unbedenklichkeitsgenehmigung in Form einer Baugenehmigung. Die exakten Vorgaben sind Ländersache. Mit einer Baugenehmigung besitzt der Bauherr einen rechtlichen Anspruch auf Durchführung seines Projekts. Sie gilt drei bis vier Jahre.

Baulastenverzeichnis

In dem Baulastenverzeichnis sind Beschränkungen und Belastungen von öffentlichem Interesse für ein Grundstück niedergeschrieben. Dies ist zum Beispiel ein bestehendes Wegerecht und betrifft in erster Linie Neubauten.

Bebaubarkeit

Die Bebaubarkeit wird im Rahmen einer offiziellen Prüfung ermittelt, die unter anderem die Lage, die Beschaffenheit des Untergrunds, das Baurecht und eventuelle Beschränkungen berücksichtigt.

Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze errechnet sich aus dem Beleihungswert minus eines prozentualen Abschlags. Sie ist die Höchstgrenze für einen Kredit, den eine Bank einräumen darf.

Beleihungswert

Der zu jedem Zeitpunkt mögliche Verkaufswert bildet die Grundlage für den Beleihungswert. An ihm orientiert sich die Finanzierung durch eine Bank, die einen Kredit maximal bis zur Beleihungsgrenze einräumen darf.

Bereitstellungszinsen

Verzögert sich die Auszahlung eines bereits gewährtes Darlehens - etwa weil sich ein Bauvorhaben verzögert - fallen Bereitstellungszinsen an. Sie fallen ab dem Tag der Zusage eines Darlehens an.

Bürgschaft

Mit einer Bürgschaft verpflichtet sich ein Dritter, bei einem etwaigen Zahlungsausfall des Gläubigers für dessen Verpflichtungen einzustehen. Bürgschaften sind beispielsweise bei Mietverträgen, Krediten oder Kaufverträgen üblich.

Carport

Ein Carport ist eine offene Garage mit drei Seitenwänden, die ein Fahrzeug vor der Witterung schützen soll.

Chiffre Anzeige

Um seine persönlichen Daten nicht öffentlich zu machen, können Anbieter von Immobilien eine Chiffre benutzen. Die Kontaktaufnahme erfolgt über das Medium der Veröffentlichung wie einer Zeitschrift oder einem Maklerbüro.

Concierge

Einen festen Portier oder Pförtner in Apartmentanlagen, Hotels und Wohngebäuden bezeichnet mitunter der französische Begriff "Concierge".

Courtage

Courtage ist ein anderer Ausdruck für die Gebühr, die nach Vertragsschluss von einem Makler erhoben wird.

CAP-Kredit

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Darlehen mit einem festen Zinssatz passen sich die Zinsen eines CAP-Kredits in festgelegten Zeiträumen dem Markt an. Um den Gläubiger zu schützen, wird vertraglich eine Höchstgrenze festgelegt.

CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Gemäß dem Förderprogramm für die CO2-Gebäudesanierung vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite an Baumaßnahmen, die der Energieeinsparung dienen.

Dachneigung

Aus der Dachneigung leitet sich der Name eines Daches her. Liegt sie unter 10°, handelt es sich um ein Flachdach. Ein "flach geneigtes Dach" besitzt einen Winkel zwischen 10° und 30°. Ist der Winkel steiler, bezeichnet man es als ein Schrägdach.

Darlehen

Darlehen ist eine alternative Bezeichnung für einen Kredit. (Immobilien-ABC: Kredit)

Dauernutzungsrecht

Ein Inhaber eines Dauernutzungsrechts besitzt das Recht, eine Immobilie oder ein Grundstück unbefristet für eigene Zwecke inklusive Gewerbe zu verwenden. Handelt es sich um eine Wohnung, wird diese spezielle Situation als Dauerwohnrecht bezeichnet.

Dauerwohnrecht

Das Dauerwohnrecht ist eine eingetragene Belastung eines Grundstücks und kann nicht regulär gekündigt werden. Es kann wie ein Dauernutzungsrecht vererbt, vermietet oder verkauft werden.

Dämmung

Eine Dämmung isoliert ein Gebäude gegenüber bestimmten Umweltfaktoren oder Energieverlust. Einige Unterkategorien sind die Wärme-, Schall-, Innen-, Außen- oder Kerndämmung. Ein optimal gedämmtes Haus ist ein sogenanntes Passivhaus und nutzt statt einer Heizung Abwärme zum Temperaturerhalt.

Denkmalschutz

Historisch wertvolle Gebäude werden vom Denkmalschutz vor dem Verfall oder einer unwiderruflichen Veränderung bewahrt. Eine Immobilie, die unter Denkmalschutz steht, darf nur gemäß speziellen Bauvorschriften und mit Genehmigung des zuständigen Amtes umgebaut oder verändert werden. Für die Sanierung stellt die Bundesregierung Förderprogramme, die die Eigentümer unterstützen.

Disagio, Damnum

Disagio und Damnum stehen für die Differenz zwischen einem vereinbarten Kreditbetrag und der tatsächlichen Auszahlungssumme. Er kann zum Beispiel durch eine Bearbeitungsgebühr oder eine Zinsvorauszahlung entstehen.

Dingliche Absicherung

Eine dingliche Absicherung ist ein Pfandrecht, mit dem eine Forderung gegen Ausfall der Zahlung abgesichert werden kann.

Doppelfassade

Bei einer Doppelfassade besteht diese aus zwei vertikalen Ebenen mit einem Hohlraum im Inneren. Diese Konstruktion verbessert die Wärmedämmung und ermöglicht dabei eine Luftzirkulation, um Feuchtigkeit vorzubeugen und ein gutes Raumklima zu schaffen.

Effektivzins

In den Effektivzins fließen alle entstehenden Kosten eines Darlehens mit ein. Er beinhaltet sowohl den Nominalzins wie auch weitere Gebühren wie ein Disagio, Provisionen, Bearbeitungsgebühren und die Methode der Zins- und Tilgungsberechnung. Banken dürfen jedoch gewisse Kosten aus dem Effektivzins heraushalten, darunter etwa Schätz- und Kontoführungsgebühren, Bereitstellungszinsen und Zuschläge für Teilzahlungen. Dennoch ist der Effektivzins ein geeignetes Mittel, um Kredite miteinander zu vergleichen. Allerdings müssen die zusätzlichen Kosten, die teils erheblich sind, ebenfalls berücksichtigt werden.

Eigenheimzulage

Seit dem 1. Januar 2006 wird die Eigenheimzulage nicht weiter gewährt. Es handelte sich um eine Förderung, die der Schaffung von selbstgenutzten Wohnraum dienen sollte. Zu diesem Zweck wurde Käufern von Immobilien und Bauherren eine jährliche prozentuale Pauschale der Herstellungskosten gezahlt, sofern sie selbst in ihre Immobilie einzogen.

Eigenkapital

Unter Eigenkapital versteht sich die Höhe der Nettosummen, die für den Bau oder den Erwerb einer Immobilie aufgebracht werden kann. Banken setzen für die Gewährung eines Kredits in der Regel einen gewissen Prozentsatz an Eigenkapital voraus. Je höher das Eigenkapital ist, desto geringer sind die Kosten für Darlehen und Zinsen. Es ist deshalb sinnvoll, möglichst viel Eigenkapital einzusetzen. Allerdings sollte ebenfalls eine Reserve für unvorhergesehene Kosten zurückgehalten werden.

Erbbaurecht

Mit einem Erbbaurecht erwirbt der Inhaber das Recht, auf oder unter einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten und zu nutzen. In der Regel wird in dem dazu gehörenden Erbbauvertrag die Nutzung und der Zweck des Gebäudes exakt festgelegt. Es können auch Pflichten aufgenommen werden, die zum Beispiel Instandhaltung, Übernahme öffentlicher Lasten, Laufzeit, Rückfall an den Grundstückseigentümer bei Vertragsverletzung oder Wiederaufbau bei Zerstörung beinhalten.

Errichtung des Bauwerks

In einem Bauvertrag müssen detaillierte Pläne zur Errichtung und eine Baubeschreibung enthalten sein. Diese können auch in einem externen Schriftstück wie einer notariellen Urkunde festgehalten sein. Eine Änderung ist nur in einem begrenzten, dem Käufer zumutbaren Rahmen erfolgen, wobei die Interessen des Bauträgers ebenfalls berücksichtigt werden. Außerdem sollte ein fester Termin für die Fertigstellung vereinbart sein, der zwischen bezugsfertiger und vollständiger Herstellung differenzieren kann. Für den Fall eines Nicht-Erfüllens können ebenfalls Vertragsstrafen oder Forderungen auf Schadensersatz aufgenommen werden.

Ertragswert

Der Ertragswert errechnet sich aus dem Bodenwert und dem Rohertrag minus der nicht umlegbaren Betriebskosten. Zusätzliche Kosten wie etwa ein Reparaturstau werden ebenfalls von dem Ertragswert abgezogen. Er dient der Ermittlung des reellen Verkehrswerts bei Immobilien, die als Investition dienen.

Fachwerkhaus

Im Mittelalter wurden Gebäude durch eine spezielle Technik errichtet, bei der auf einem tragenden Holzgerüst die Zwischenräume mit unterschiedlichen Materialien wie Stroh, Lehm oder Ziegel verfüllt wurden. Anschließend wurde die Fassade verputzt. Diese Bauart ist sehr widerstandsfähig und findet sich heute noch in zahlreichen historischen Ortskernen.

Fassade

Die sichtbare Außenhülle eines Gebäudes wird als Fassade bezeichnet. Sie kann aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Stein, Glas oder Metall bestehen, die nicht mit dem Baukern übereinstimmen müssen. Bei modernen Gebäude spielt sie eine wichtige Rolle für die Dämmung.

Fertighäuser

Anbieter von Fertighäusern bieten vollständige Gebäude, die aus vorgefertigten Komponenten bestehen und vor Ort zusammengesetzt werden. Sie bieten den Vorteil von kurzen Bauzeiten und flexibler Planung.

Fertigstellung

Die Fertigstellung ist der Zeitpunkt, an dem alle Arbeiten vertragsgemäß abgeschlossen und alle Mängel beseitigt sind. Es wird zwischen bezugsfertiger und vollständiger Fertigstellung unterschieden. Die Übergabe erfolgt mit der Abnahme eines Gebäudes durch den Besitzer.

Festdarlehen

Unter einem Festdarlehen oder einem endfälligen Darlehen versteht man einen Kredit, der nicht in Raten, sondern am Ende seiner Laufzeit vollständig mit einer einzigen Zahlung getilgt wird.

Finanzierungsplan

In dem Finanzierungsplan werden alle voraussichtlichen Ausgaben für den Erwerb einer Immobilie, die Konstruktion oder Sanierung eines Gebäudes im Detail festgehalten.

Flurstück

Vermessenes Land wird in einzelne Flure unterteilt, denen jeweils eine einmalige Identifikationsnummer zugeordnet ist. In der Regel ist einer Flur jeweils ein Grundstück zugeordnet.

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan (FNP) ist die Vorstufe eines Bebauungsplans. Er beinhaltet das vollständige Gebiet einer Gemeinde und gibt Auskunft über die bestehende und die geplante Bodennutzung. Im Gegenteil zum Bebauungsplan sind die Angaben noch nicht fest verbindlich. Ein Flächennutzungsplan muss von der Verwaltungsbehörde nach Anhörung verschiedener Interessengruppen genehmigt werden.

Freistellungsbescheinigung

Eine Freistellungsbescheinigung wird von dem Bauleistenden beim Finanzamt beantragt und befreit vom Einbehalt der Bauabzugssteuer. Leistungen von weniger als 5000 Euro im Jahr fallen unter die Bagatellgrenze und benötigen keine Freistellungsbescheinigung.

Freistellungserklärung

Mit einer Freistellungserklärung versichert die finanzierende Bank eines Bauträgers, das ein Objekt von allen Grundpfandrechten gegenüber dem Käufer freigestellt wird. Auf diese Weise wird eine lastenfreie Übergabe durch den Verkäufer an den neuen Besitzer gewährleistet.

Fremdkapital

Bei Immobilien bezeichnet Fremdkapital alle finanziellen Mittel, die über das Eigenkapital hinaus von Dritten für die Fertigstellung eines Projektes zur Verfügung gestellt werden.

Fundament

Das Fundament ist im Erdreich verankert und dient dazu, die Lasten eines Bauwerks aufzunehmen und gleichmäßig über eine große Fläche zu verteilen. Es handelt sich in der Regel um eine Platte aus gegossenem Stahlbeton.

G-Wert

Der G-Wert oder Energiedurchlassgrad gibt in der Bauphysik die Durchlässigkeit von transparenten Stoffen für Energie wider. Primärer Einsatz ist die Bewertung von Fenstern, bei der der g-Wert festlegt, wie viel Prozent der einfallenden Wärme reflektiert wird und wie viel in das Innere gelangt.

Gasbeton

Dieser "Porenbeton" enthält ein Gemisch aus Aluminium, Zement und Quarzsand. Bei seiner Verwendung entsteht Wasserstoff, wodurch der Beton aufschäumt und zahlreiche kleine Poren ausbildet. Er wird neben anderem für Fertigbauteile oder Mauersteine eingesetzt.

Gaube

Ein vorspringendes Fenster mit einem eigenen kleinen Aufbau auf dem Dachstuhl trägt den Namen Gaube. Wie ein Fenster dienen sie der Belüftung und dem Lichteinfall in Dachräumen.

Gemeinschaftseigentum

Zu dem Gemeinschaftseigentum zählen gemeinsam genutzte Gegenstände, Teile des Grundstücks und Räume, die im Besitz einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) sind. Entstehende Kosten müssen von allen Besitzern anteilig getragen werden, sofern keine anderslautende vertragliche Regelung besteht.

Gebrauchsabnahme

Die Gebrauchsabnahme eines Gebäudes erfolgt durch die zuständige Baubehörde beispielsweise nach dessen Fertigstellung. In ihr wird überprüft, ob alle technischen und rechtlichen Vorschriften eingehalten und umgesetzt wurden.

Gefahrenübergang

Der Gefahrenübergang ist Teil eines Immobilienkaufs und erfolgt in der Regel mit der Übergabe des Objekts. Er bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem der neue Eigentümer für Mängel der Immobilie verantwortlich ist und nicht mehr der Verkäufer oder Bauunternehmer.

Geltungsdauer

Bei einer Kreditvergabe bezeichnet die Geltungsdauer die Frist zwischen Auszahlung der Kreditsumme und Tilgung der letzten Rate beziehungsweise eine vollständige fristgerechte oder vorzeitige Rückzahlung.

Gemeinschaftsordnung

Mit einer Gemeinschaftsordnung regeln die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft ihr Zusammenleben. Sie beinhaltet Punkte wie die Behandlung des Gemeinschaftseigentums, Verhalten im Haus oder die Übernahme von Sonderkosten.

Geschossflächenanzahl

Die Geschossflächenanzahl gibt die größte mögliche Wohnfläche eines Gebäudes unter Berücksichtigung der Größe des Grundstücks wider. Sie errechnet sich aus der Anzahl der Geschosse und der Fläche der einzelnen Etagen.

Generalunternehmer

Der für einen Bau verantwortliche Unternehmer ist der Generalunternehmer. Er kann die Arbeiten entweder selbst durchführen oder damit Subunternehmer beauftragen, wobei er die korrekte Ausführung überwachen muss.

Gewährleistung

Innerhalb einer festgelegten Frist übernimmt ein Bauunternehmer die Garantie für eine sachgerechte Ausführung der Bauleistungen. Diese Gewährleistung bedeutet, dass er etwaige später auftretende Mängel beseitigen muss.

Grundbuch

Für das Grundbuch ist das Amtsgericht der betreffenden Kommune zuständig. In ihm sind alle Rechts- und Besitzverhältnisse der in der Gemeinde liegenden Grundstücke aufgeführt. Bei einem Kauf oder Verkauf einer Immobilie muss diese Transaktion in dem Grundbuch eingetragen werden.

Grundbuchlasten

Im Grundbuch sind ebenfalls Lasten und Beschränkungen eingetragen. Ist ein Grundstück nicht lastenfrei, gehen diese bei einem Verkauf auf den neuen Eigentümer über.

Grunderwerbsteuer

Bei dem Kauf eines Grundstücks erhebt jedes Bundesland eine Grunderwerbsteuer. Sie lag im Juni 2015 zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises.

Grundflächenzahl

Es existieren unterschiedliche Auflagen, nach denen nur ein Teil eines Baugrundstücks bebaut werden darf. Dieser Flächenanteil wird mit der Grundflächenzahl wiedergegeben und umfasst die Gesamtfläche aller errichteten Gebäude.

Grundpfandrecht

Mit dem Grundpfandrecht steht dessen Inhaber ein Verwertungsrecht an einem Grundstück zu. Es wird beispielsweise für die Absicherung eines Kredits verwendet. Grundpfandrechte sind in dem Grundbuch eingetragen und bestehen unabhängig von dem Besitzer, das heißt, bei einem Verkauf der Immobilie haftet der Käufer für ein bestehendes Grundpfandrecht.

Grundriss

Der Grundriss ist ein maßstabsgetreuer Plan, auf dem alle Räume eines Gebäudes mit baulichen Gegebenheiten wie Türen und Fenster verzeichnet sind.

Grundschuld

Die Grundschuld ist ein im Grundbuch eingetragenes Grundpfandrecht. Sie dient zur Absicherung von Krediten und ersetzt heute in den meisten Fällen die Hypothek.

Gutachten

Gutachten sind die Expertise eines unabhängigen Sachverständigen. Sie dienen etwa zur Schadensfeststellung oder zur Wertermittlung.

Hausanschluss

Der Hausanschluss ist der Versorgungsanschluss für Fernwärme, Wasser, Strom oder Kommunikation eines Gebäudes an das Versorgernetz.

Haushaltspauschale

Banken legen mit der Haushaltspauschale einen Mindestsatz fest, der dem Kreditnehmer den Lebensunterhalt nach Bezahlen der monatlichen Tilgungsrate sichern soll.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung übernimmt je nach Police Schäden am Inventar eines Gebäudes, der durch unverschuldete Ereignisse wie Leitungswasser, Hagel, Sturm, Einbruch oder Überschwemmung entsteht.

HOAI

HOAI ist die Abkürzung für "Honorarabrechnung für Architekten und Ingenieure" und bildet die Berechnungsgrundlage für deren Leistungsabrechnung.

Hypothek

Eine Hypothek ist ein Grundpfandrecht und dient als Sicherheit für Kredite. Heute werden Hypotheken nur noch selten benutzt, stattdessen bevorzugen Banken eine Grundschuld.

Immissionen

Schadstoffe, die an die Umwelt abgegeben werden, heißen Immissionen. Die Grenzwerte in und außerhalb eines Gebäudes und während des Baus sind gesetzlich festgelegt.

Immobilienfonds

In Immobilienfonds sind unterschiedliche Immobilien gebündelt. Sie dienen dem Streuen des Risikos für Investoren und werden offenen oder geschlossenen Personengruppen angeboten.

Indexmiete

Eine Indexmiete ist ein variabler Mietzins, der sich in einer gewissen Situation unverzüglich ändern kann.

Instandhaltung

Um einen Wertverlust zu vermeiden, müssen Gebäude von Schäden befreit, Anlagen modernisiert und die Bausubstanz erneuert werden. Diese Instandhaltung liegt - sofern nicht vertraglich anders geregelt - in der Verantwortung des Eigentümers.

Inklusivmiete

Mit Inklusiv- oder Bruttomiete werden alle Miet- und Nebenkosten zusammengerechnet bezeichnet.

Jahresabrechnung

In der Jahresabrechnung müssen alle Einnahmen und Ausgaben eines Objekt innerhalb eines Wirtschaftsjahres verzeichnet sein. Mieter in Mehrfamilienhäuser haben Anspruch auf eine Jahresabrechnung, um die Nebenkosten nachprüfen zu können.

Jahresnutzungsgrad

Im Wärmebedarfsausweis einer Immobilie bezeichnet der Jahresnutzungsgrad den Wärmebedarf in kWh pro Quadratmeter, den ein Gebäude innerhalb eines Jahres benötigt.

Jahresrohertrag

Die Summe aller Mieten inklusive der Nebenkosten eines Objekts ergibt den Jahresrohertrag.

Jahreszins

Mit dem Jahreszins werden die Kosten eines Darlehens innerhalb eines Jahres bezeichnet. Beim nominalen Jahreszins werden nur die Zinsen, beim effektiven Jahreszins auch die zusätzlichen Kosten berücksichtigt.

K-Wert

Mit Hilfe des Wärmedurchgangskoeffizienten oder K-Wert wird der Wärmebedarf eines ganzen Gebäudes errechnet. Dazu wird der K-Wert einzelner Gebäudeteile bestimmt und anschließend zu einem Gesamtwert addiert.

Kaltdach

Bei einem Kaltdach handelt es sich um eine zweischalige Dachkonstruktion, bei der die Luft frei zwischen beiden Ebenen zirkulieren kann. Es beugt der Bildung von Feuchtigkeit vor und bietet einen zusätzlichen Hitzeschutz im Sommer.

Kataster

In einem Kataster sind alle Grundstücke eines fest umgrenzten Gebiets mit Informationen zu ihrer Größe und ihrer Eigentümer aufgeführt.

Katasterplan

Der Katasterplan ist Bestandteil eines Katasters und ist eine maßstabsgetreue Darstellung der einzelnen Grundstücke.

Kaution

Eine Kaution wird gestellt, um den Anbieter einer Leistung vor Unkosten durch einen Zahlungsausfall oder einen Wertverlust zu schützen. Sie ist bei einem Mietverhältnis die Regel und kann eingesetzt werden, falls ein Mieter seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllt.

Klinker

Klinker sind Ziegelsteine, die unter hoher Hitze gebrannt wurden. Sie bieten eine gute Resistenz gegen die Witterung, aber eine schlechte Wärmedämmung.

Kommunalabgaben

Als Kommunalabgaben zählen Abgaben, die von Unternehmen und Privatpersonen an eine Kommune gezahlt werden müssen.

Kostenvoranschlag

Ein Kostenvoranschlag listet alle zu erwartenden Ausgaben einzeln auf. Unternehmen erstellen ihn in der Regel auf Anfrage kostenfrei für die Realisierung eines Bauvorhabens.

Kredit

Bei der Aufnahme eines Kredits verpflichtet sich der Kreditnehmer, eine bestimmte Summe mit Zinsen innerhalb eines vereinbarten Zeitraums zurückzuzahlen. Dies geschieht meist in Form von monatlichen Raten. Bei einem Festkredit wird der gesamte Betrag zu einem bestimmten Stichtag fällig.

Kreditwürdigkeit

Die Kreditwürdigkeit oder Bonität ist ein Verfahren, bei der die Bank anhand bestimmter Daten wie Einkommen die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls von Zahlungen ermittelt.

Landesbauverordnung

Die Landesbauverordnung gibt wichtige Richtlinien für die Planung eines Objektes vor, darunter zum Beispiel Fluchtwege, Statik oder Emissionsvorschriften.

Landschaftsschutzgebiete

In einem Landschaftsschutzgebiet wird ein wichtiger Naturraum vor der Zerstörung bewahrt. Bauvorhaben innerhalb dieser Gebiete unterliegen strengen Auflagen.

Leistungsverzeichnis

In dem Leistungsverzeichnis schlüsseln Unternehmen ihre Angebote detailliert in unterschiedlichen Bereichen auf. Auf dieser Grundlage können Bauherren komfortabel die verschiedenen Maßnahmen und Arbeiten vergleichen.

Liegenschaftsamt

Das Liegenschaftsamt wird auch Katasteramt genannt. Es verwaltet die Kataster für die ihnen zugeordnete Region und erstellt die entsprechenden Karten.

Löschungsbewilligung

Die Löschungsbewilligung wird von einem Notar beglaubigt und erlaubt das Entfernen von Rechten, die im Grundbuch verzeichnet sind.

Makler

Ein Makler ist ein professioneller Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer einer Immobilie. Für seine Tätigkeit berechnet er eine Gebühr, die sich am Verkaufswert des Objektes orientiert.

Marktwert

Der Marktwert ist ein Synonym für den Verkehrswert (Immobilien-ABC: Verkehrswert)

Massivbau

Bei einem Massivbau wird die Statik direkt durch Baustoffe wie Beton oder Ziegel statt durch Träger gewährleistet.

MBO

Die Musterbauordnung (MBO) wird von der Bauministerkonferenz veröffentlicht, um die einzelnen Landesbauverordnungen zu vereinheitlichen.

Mehrfamilienhaus

Ein Mehrfamilienhaus ist ein Gebäude, in dem mehrere Mietparteien in getrennten Wohnungen leben.

Modernisierung

Bei einer Modernisierung bleibt der ursprüngliche Gebäudekern erhalten, während wesentliche Teile erneuert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden.

Musterhaus

Ein Musterhaus dient der Besichtigung eines Projektes vor dessen Fertigstellung. Interessenten können sich durch dieses einen Eindruck von der Qualität und der Ausstattung verschaffen.

Mängelhaftung

Ergeben sich nach Abnahme einer Bauleistung eindeutige Mängel, verpflichtet sich das entsprechende Unternehmen über eine Mängelhaftung zur Beseitigung dieser.

Nachfinanzierung

Überschreiten die Baukosten die ursprüngliche Planung, müssen diese Kosten über eine Nachfinanzierung gedeckt werden. Bei Aufnahme eines Kredites erhöhen sich in der Regel die Zinsen.

Nebenkosten

Die Nebenkosten umfassen alle zusätzlichen Aufwendungen außerhalb der Miete. Darunter fallen beispielsweise Heizung, Wasserversorgung und Müllbeseitigung.

Niedrigenergiehaus

Unterschreitet ein Gebäude den Jahreswärmeschutzbedarf gemäß der Wärmeschutzverordnung um 25 % oder mehr, darf es als Niedrigenergiehaus deklariert werden.

Negativbescheinigung

Über eine Negativbescheinigung bestätigt eine Gemeinde, dass sie auf ihr Vorkaufsrecht für ein Grundstück verzichtet.

Nennbetrag

Der Nennbetrag ist die Summe eines beantragten Darlehens inklusive der Bearbeitungskosten und weiterer Aufwendungen wie einer Rechtschuldversicherung.

Nießbrauch

Das Recht auf Nießbrauch gibt dem Inhaber die Möglichkeit, eine Immobilie als wirtschaftlicher Eigentümer zu nutzen.

Notar

Der Notar ist ein behördlich anerkannte Instanz, die rechtsverbindliche Verträge schließen und beglaubigen darf.

Nutzfläche

Die Nutzfläche bezeichnet die real nutzbare Fläche eines Gebäudes ohne eine Einschränkung durch die Art der Nutzung.

Obergeschoss

Alle Stockwerke oberhalb des Erdgeschosses und mit Ausnahme des Dachbodens gelten als Obergeschoss.

Ökozulage

Bis 2002 konnte durch die Ökozulage eine Förderung für energiesparende Baumaßnahmen beantragt werden. Sie wurde durch die Energiesparverordnung ersetzt.

Optionstarif

Bei einem Optionstarif steht einem Bauherren der Zeitpunkt der Fertigstellung frei. Er kann dadurch Schwankungen im Zinsmarkt ausnutzen.

Passivhaus

Ein Passivhaus benötigt durch eine gute Wärmedämmung keine zusätzliche Energie, sondern hält durch Abwärme ein konstantes Niveau.

Pauschalvertrag

In einem Pauschalvertrag werden alle abgesprochenen Leistungen zu einem festgelegten Betrag erbracht.

Plusenergiehaus

Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Gebäude oder einem Passivhaus erwirtschaftet ein Plusenergiehaus durch den Einsatz von regenerativen Energien wie Solarzellen oder Erdwärme Energie.

Qualitätssicherung

Eine baubegleitende Qualitätssicherung gewährleistet, dass während eines Baus keine Mängel entstehen, die Auswirkungen auf folgende Abschnitte nach sich ziehen können.

Rate

Eine Rate ist eine meist monatliche Zahlung, die der Tilgung eines Kredits dient.

Reihenhaus

Kennzeichen eines Reihenhauses ist, dass mindestens drei ähnlich konstruierte Häuser durch ihre Wände miteinander verbunden sind.

Restschuld

Ist eine Restschuld bei einem Kredit vereinbart, bezeichnet sie die Summe, die der Kreditnehmer nach Zahlung der letzten monatlichen Rate noch schuldig bleibt. Sie muss nach Auslaufen des Kredits beglichen werden.

Rohbau

Ein Rohbau bezeichnet den Bauabschnitt, an dem die Grundmauern und die Dachkonstruktion eines Gebäudes fertiggestellt wurden.

RWA

"Rauch- und Wärmeabzugsanlagen" - kurz RWA - dienen dazu, im Feuerfall Fluchtwege in größeren Gebäuden von extremer Hitze und Rauch freizuhalten.

Rüttelbeton

Rüttelbeton wird durch mechanische Bewegungen verdichtet und bietet eine überdurchschnittliche Stabilität.

Sachverständiger

Ein Sachverständiger ist wie ein Gutachter ein Experte, der neutral über einen bestimmten Sachverhalt zu entscheiden hat. Er wird für Preisverhandlungen, Gerichtsentscheidungen oder Vertragsgestaltungen hinzugezogen.

Sachwert

Der Sachwert ist der aktuelle Wert von Objekten, in denen Gebäude, Grundstück und zusätzliche Gegenstände wie Inventar mit einfließen.

Sanierung

Eine Sanierung bedeutet die Erneuerung von Teilen eines Gebäudes oder die Installation neuer, zeitgemäßer Komponenten wie Heizung, Bäder oder Wärmedämmung.

Schlüsselfertig

Eine schlüsselfertige Übergabe bestimmt, dass sämtliche vertraglich festgelegten Leistungen zum Zeitpunkt der Übergabe erfüllt sein müssen.

Schufa

Die "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" - abgekürzt Schufa - ist eine Aktiengesellschaft, die Informationen über die Kreditwürdigkeit von Personen zur Verfügung stellt.

Sondernutzungsrecht

Durch ein Sondernutzungsrecht erhält ein Vertragspartner das Recht, einen bestimmten Bereich oder gemeinschaftliche Räume für einen bestimmten Zweck zu nutzen.

Sondertilgung

Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Zahlung, mit der eine Kreditsumme oder ein Teil von ihr meist vorzeitig getilgt wird. Dadurch verkürzt sich die Laufzeit und die Zinsbelastung.

Staffelmiete

Bei einer Staffelmiete werden beim Abschluss eines Mietvertrages Erhöhungen der Miete in festgelegten Zeitabständen vorgeschrieben.

Statik

Ingenieure berechnen in Zusammenarbeit mit dem Architekten die Statik eines Gebäudes, um dessen Tragfähigkeit und Stabilität unter verschiedenen Bedingungen zu gewährleisten. Sie enthält eine hohe Toleranz, um die Sicherheit unter allen Bedingungen zu gewährleisten.

Teilbaugenehmigung

Mittels einer Teilbaugenehmigung werden aufwendige Projekte in einzelnen Abschnitten genehmigt, um eine Verzögerung der Arbeiten zu vermeiden.

Tilgung

Die Abzahlung eines Kredits bezeichnet man als Tilgung.

Tragende Wände

Als tragende Wände werden Wände bezeichnet, die das Gewicht des gesamten Gebäudes aufnehmen und nach unten auf das Fundament ableiten.

Treuhandkonto

Auf einem Treuhandkonto bucht ein Bevollmächtigter das Vermögen einer anderen Person, der er Rechenschaft schuldig ist. Es wird beispielsweise für Kautionen verwendet.

Umbau

Durch einen Umbau wird ein Gebäude wesentlich in seinem Äußeren oder Inneren verändert. Er erfordert meist eine Baugenehmigung.

Umnutzung

Im Zuge einer Umnutzung ändert ein Eigentümer die Nutzungsart eines Gebäudes oder Grundstücks. Dafür ist eine Genehmigung der Baubehörde notwendig, die Auflagen erteilen oder die Umnutzung verweigern kann.

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist eine Erklärung des Finanzamtes, dass eine Person oder ein Unternehmen seine steuerlichen Verpflichtungen stets erfüllt hat.

Vorfälligkeitsentschädigung

Kündigt ein Kreditnehmer seinen Vertrag vorzeitig, ist er zur Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung verpflichtet.

Vorkaufsrecht

Eine Person mit Vorkaufsrecht besitzt das Privileg, ein Objekt vor einem unbeteiligten Dritten erwerben zu dürfen.

Verkehrswert

Der Verkehrswert eines Objekts entspricht dem aktuellen Marktwert, das heißt dem Preis, den dieses auf dem freien Markt wahrscheinlich erzielen würde. Die Wertermittlung erfolgt in der Regel durch unabhängige Gutachter.

VOB

VOB steht für "Verdingungsverordnung für Bauleistungen". In dieser Verordnung werden die Regeln für den Wettbewerb im Bauwesen wiedergegeben.

Wärmebedarfsausweis

Der Wärmebedarfsausweis ist bei Gebäuden seit 2008 Pflicht und gibt Details zur energetischen Wärmeverteilung und -abgabe eines Gebäudes.

Wärmedämmung

Die Wärmedämmung ist entscheidend für den Energieverbrauch eines Gebäudes.

Warmmiete

In der Warmmiete werden die Miete und sämtliche Nebenkosten wie Heizung, Warmwasser und Betriebskosten zusammengefasst.

Wegerecht

Das Wegerecht bezeichnet das Recht einer anderen Person oder der Öffentlichkeit, einen Weg zu benutzen, obwohl dieser über ein Privatgelände führt.

Wertermittlung

Die Wertermittlung eines Objekts erfolgt nach einem speziellen Verfahren und wird in der Regel von einem unabhängigen Gutachter vorgenommen.

Wiederkaufsrecht

Ist in einem Kaufvertrag ein Wiederkaufsrecht eingeschlossen, kann ein Verkäufer ein Objekt nach bestimmten Bedingungen oder Fristen wieder zurückkaufen.

Wohnfläche

Zur Wohnfläche zählen alle bewohnbaren Räume. Sie schließt zum Beispiel Keller, Abstellkammern und Garagen aus.

Es gibt noch keinen Eintrag für diesen Buchstaben.
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Zeitmietvertrag

Wird ein Mietvertrag nicht unbegrenzt, sondern nur über einen festgelegten Zeitraum geschlossen, handelt es sich um einen Zeitmietvertrag.

Zession

Bei einer Zession tritt ein Gläubiger seine Rechte vertraglich an einen anderen Gläubiger ab.

Zins

Der Zins bezeichnet die Summe, die ein Kreditnehmer zusätzlich zu dem ursprünglichen Darlehensbetrag zu entrichten hat.

Zinsbindung

Bei der Zinsbindung wird ein fester Zinssatz über einen vertraglich definierten Zeitraum vereinbart.

Zwangsversteigerung

Kommt es zu einem Ausfall von Zahlungen über einen längeren Zeitraum, kann eine kreditgebende Bank ein Objekt gegen den Willen seines Eigentümers versteigern, um seine Kosten zu decken.